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Max Priemer auf seinem schnellen Bahnrad in der Einzelverfolgung
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Radsporttage Gansingen: Vom Piccolo bis zum Elitefahrer

(eing.) Am Wochenende vom 12. und 13. September finden in Gansingen die Radsporttage statt. Traditionsgemäss organisiert der bereits über 100 Jahre alte VMC Gansingen Rennen für den Nachwuchs bis hin zu der nationalen Elite.

Levin Hüsler und Saybien Zumsteg aus ihrer RadsportschulzeitAm Samstagmorgen startet das Bergzeitfahren von Etzgen via Gansingen zum Laubberg. Ein Rennen mit wunderschönem Ausblick, aber erst im Ziel. Ein schönes, aber kräfteraubendes Rennen, bei dem im 30-Sekunden-Takt gestartet wird. Leicht steigend bis nach Gansingen, bis dann der eigentliche Aufstieg zum Laubberg beginnt. Das Rennen zählt zum Fricktaler Cup und wird für alle Kategorien ausgetragen, ausser U11 und Piccolos: diese bestreiten ein Rundstreckenrennen im Dorf.

Anschliessend starten die Rennen der Swiss Road Series, dies ist eine nationale Rennserie von Swiss Cycling, um den Nachwuchs zu fördern. Bei Keirin oder Scratch werden die Kleinsten bis hin zu den Elitefahrern gefordert. Die Rennserie verspricht stets Spannung, aber auch Spass und vor allem einen grossen Lerneffekt für die Jüngsten. Gansingen ist erneut Schlussevent der Serie, und man darf spannende Rennen erhoffen, geht es doch auch noch um richtig gute Preise in der Gesamtwertung. Neu in Gansingen ist, dass alle Kategorien bis hin zur Frauen- und Männer-Elite am Start stehen. Es sind bereits gegen 300 Fahrerinnen und Fahrer gemeldet, und bei eingen Kategorien sind die Felder sehr attraktiv. So stehen auch Führende der Swiss Cycling Jahresklassemente und Schweizermeister am Start.

Gespannt darf man auf den eigenen Nachwuchs sein. Wie der Veranstalter im Programm schreibt, muss man sähen, um zu ernten. Mit der gemeinsamen Radsportschule Jungradler Sulz-Gansingen wird der Grundstein gelegt, und die ersten Fähigkeiten werden erlernt. Wenn es am Anfang vielleicht nur ums Bremsen geht, wird der Umgang im Verkehr, das Fahren in der Gruppe bis hin zu Sprintqualitäten gezielt geschult. Beim Übertritt in die Vereine sind so bereits beste Qualitäten der Mädels und Jungs vorhanden. Der VMC Gansingen ist da ein Paradebeispiel, auch nach der Radsportschule die Talente zu fördern und an die nationale und gar internationale Spitze und Teams zu führen. Der Verein ist gespannt, wie sich die jüngsten Radsportschülerinnen und -schüler beim Heimrennen besonders motiviert präsentieren.

Bei der U17 kämpft Saybien Zumsteg vom VMC Gansingen – als aktuell Zweiter im Klassement – noch immer um den Gesamtsieg. Es wird schwierig sein, ihn zu schlagen, da er sehr endschnell ist und das Ledertrikot wieder zurück will. Bei der U19 steht der Schweizer Vizemeister Levin Hüsler am Start. Er darf gegen den amtierenden Schweizermeister und Bahn-Europameister um Podiumsplätze kämpfen und wird bestimmt auf seiner Heimstrecke das ein oder andere Körnchen zusätzlich finden, um ganz vorne mitzufahren. Bei der Elite/U23 steht dann Bahn-Europameisterschaftsteilnehmer Max Priemer ebenfalls als Eigengewächs am Start. Ein Kraftpaket mit Schnauz. Er wird sich sicher von seiner besten Seite zeigen und richtig Gas geben.

Der VMC Gansingen bedankt sich bereits jetzt für das Verständnis bei den Verkehrsbehinderungen oder Wartezeiten rund um die Strecken. Dabei ist es wichtig, den Verkehrskadetten und Streckenposten zwingend Folge zu leisten. Es geht um die Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer.

Die Radsporttage Gansingen sind ein Treffpunkt für Gross und Klein. Für Speis und Trank und das hautnahe Miterleben spannender Rennen ist gesorgt. Die Rennen starten am Samstag um 10.30 Uhr und werden 20.15 Uhr fertig sein. Am Sonntag starten die ersten Schülerrennen um 08.30 Uhr, und mit dem Endfahren des VMC Gansingen wird der Anlass gegen 17 Uhr geschlossen.

Bild 1: Max Priemer auf seinem schnellen Bahnrad in der Einzelverfolgung
Bild 2: Levin Hüsler und Saybien Zumsteg aus ihrer Radsportschulzeit
Fotos: zVg