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Die Rennradfahrer des RV «Helvetia» Sulz vor dem Monument auf dem Mortirolo-Pass
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Gipfelstürmer im Veltlin: RV «Helvetia» Sulz bezwingt die Alpen-Riesen

(eing.) Fünf Tage, acht legendäre Pässe und unzählige Höhenmeter: Eine siebenköpfige Gruppe des RV «Helvetia» Sulz blickt auf eine intensive und unvergessliche Rennradwoche im italienischen Bormio zurück. Neben sportlichen Höchstleistungen standen das Gemeinschaftserlebnis und die italienische Lebensart im Zentrum.

Die Strassen rund um das geschichtsträchtige Alpenstädtchen Bormio gehören zum Sehnsuchtsort eines jeden Rennradfahrers. Genau dorthin zog es die ambitionierten Hobbyfahrer des RV «Helvetia» Sulz. Ihr Ziel: Fünf Tage lang die härtesten und schönsten Anstiege der Region unter die Rennräder zu nehmen. Auf dem Programm stand ein Who-is-Who der Radsportgeschichte: Die Pässe Fraele, Foscagno, Eira, Forcola di Livigno, Mortirolo, Gavia, Umbrail und der mächtige Stelvio (Stilfser Joch).

Das landschaftliche Juwel und der sportliche Gradmesser

Jeder Tag bot neue Kulissen, doch zwei Tagesfahrten brannten sich besonders in die Erinnerung der Fricktaler ein. Als landschaftlich schönste Tour entpuppte sich die legendäre Runde über den Mortirolo- und den Gavia-Pass. Abseits des Rummels genossen die Fahrer hier hervorragende Strassenverhältnisse, minimalen Verkehr und ein grandioses Alpenpanorama.
Die sportlich härteste Aufgabe wartete auf der Königsetappe: Von Bormio ging es erst über den Umbrailpass, dann hinunter nach Santa Maria im Münstertal, weiter nach Prad und von dort in den berühmt-berüchtigten Aufstieg zum Stilfser Joch. Die 48 Kehren hinauf zur Passhöhe und insgesamt rund 3500 Tages-Höhenmeter forderten den Sulzern vieles ab. Belohnt wurden die Strapazen in den Höhenlagen stets durch eine willkommene Abkühlung gegenüber den heissen Temperaturen im Tal, eine atemberaubende Naturkulisse und die Gewissheit, eine echte Grand-Tour-Etappe bezwungen zu haben.

Dolce Vita und neue Pläne

Nach den stundenlangen Strapazen im Sattel durfte die Regeneration nicht zu kurz kommen. Das exzellente italienische Essen bot die perfekte Grundlage, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen. Zum festen Ritual und täglichen Standard avancierte jedoch der Zwischenstopp direkt nach der Rückkehr: Ein wohlverdientes «Kaltes Plättli» mit lokalen Spezialitäten und ein kühles Getränk auf der belebten Piazza von Bormio, wo die Erlebnisse des Tages in geselliger Runde Revue passiert wurden.
Am Ende der Woche zog die Truppe eine positive Bilanz: Alle Teilnehmer kehrten mit müden Beinen, aber vollgepackt mit grossartigen Erinnerungen, gesund und vor allem sturzfrei nach Hause zurück. Der Hunger auf die Berge ist damit aber noch lange nicht gestillt. Bereits auf der Heimreise im Bus wurden eifrig neue Ideen ausgetauscht und mögliche Pläne für die nächste Rennradwoche des RV «Helvetia» Sulz geschmiedet.

Bild: Die Rennradfahrer des RV «Helvetia» Sulz vor dem Monument auf dem Mortirolo-Pass
Foto: zVg