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Mitch Giezeman, Nerdin Vunic und Finn Kreuzer verteidigen gegen Gossaus Rückraum Bujar Ramosaj und Kreis Robin Wipf.
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Möhlin: Umkämpfte, emotionale Partie gegen Fortitudo Gossau endet mit Niederlage

NLB: TV Möhlin – TSV Fortitudo Gossau 34:36
(cst) Im vierten Heimspiel gegen Fortitudo Gossau konnten die Möhliner immer wieder Akzente setzen, blieben aber nicht vor Eigenfehlern verschont und mussten sich am Ende mit 34:36 geschlagen geben.

Bereits zur Pause lag der aktuell Tabellenzweite Gossau leicht vorne. Bester Möhliner Schütze vor 250 Zuschauenden war Ardin Berisha mit acht Treffern, für die Gäste traf Bujar Ramosaj zehnmal.Nach sieben Spielminuten führte das Heimteam mit drei Treffern (7:4), wenig später glänzte Jan Waldmeier von aussen mit einem herrlichen umjubelten Dreher zum 8:5. Ein paar Zeigerumdrehungen später herrschte wieder Gleichstand. Die doppelte Unterzahl, Jan Lüthy und Nerdin Vunic sassen fast zeitgleich auf der Bank, nutzte der Flügel der Gäste, Leon Schurter, zweimal erfolgreich. Und es folgte gar der nächste Treffer der Gäste durch Bujar Ramosaj zur erstmaligen Gästeführung zum 10:9 (16.). Möhlins Ardin Berisha erzielte danach den erneuten Ausgleich zum 10:10 (17.). Drenit Tahirukaj tankte sich durch, erhöhte wieder, und ein bitterer Möhliner Ballverlust ermöglichte auf der Gegnerseite die erstmalige Zwei-Tore-Führung (18.). Die Mannschaft von Trainer Zoltan Majeri hielt aber mit dem Anschlusstreffer vom späteren Topscorer Berisha dagegen und blieb auch vom Siebenmeter makellos. Aber das Spiel blieb schnell, auch wild und unübersichtlich, sodass Trainer Zoltan Majeri den Buzzer drücken musste (23.). Die Auszeit fruchtete, seine Männer verkürzten durch Berisha und Sadok Ben Romdhane zum 15:16 (25.), später zum 16:17 (26.). Eine Doppelparade des gegnerischen Keepers, wo auch ein bisschen Pech im Spiel war, verhinderte einen möglichen Ausgleich. Aber im Gegenzug wehrte auch Robin Santeler den Ball gegen Drilon Tahirukaj ab, sodass der Gossaus Daniel Stahl seine Leute an die Seitenlinie beorderte (26.). Es blieb umkämpft, spielerisch variantenreich, und Waldmeiers Treffer zum 17:18 zweieinhalb Minuten vor der Pause machte Mut auf mehr, aber die Gäste blieben am Drücker, stellten mit dem Halbzeitpfiff auf 19:21.

Partie lange offen und umkämpft

Etwas Pausenstatistik: Möhlin verbuchte fünf technische Fehler (gefühlt etwas mehr), Gossau deren drei. Wurfeffizienz bei Möhlin: 69 Prozent, bei Gossau 66 Prozent, und die Torhüterquote lag bei Robin Santeler bei 21 Prozent und bei Haris Berisha bei 28 Prozent. Die Treffer verteilten sich bei Möhlin auf sechs Schützen und beim Gegner auf deren neun. Die zweite Halbzeit begann mit einem tollen Leger von Jan Waldmeier und einem Tor von Berisha. Kurz danach zeigte Keeper Santeler eine Monsterparade gegen den 1.98-Meter-Hünen Bujar Ramosaj (21:22, 33.). Den Siebenmeter verwandelte Ardin Berisha makellos, und es herrschte wieder Gleichstand (34.). Möhlin legte nun seinerseits vor, konnte aber nicht wegziehen, weil sich mehrere Eigenfehler bemerkbar machten. Die Gäste lauerten auf jeden Ball und münzten ihre Chancen zu Torerfolgen um (27:26, 43.). Eine weitere Zeitstrafe gegen Finn Kreuzer in der 47. Minute nutzte Gossau für die nächsten beiden Treffer, dann erwischte es auch Gossaus Valon Dedaj. Möhlin lag nur einen Treffer zurück. Der Siebenmeter von Ardin Berisha blieb beim gleichnamigen Torhüter Haris Berisha hängen, und auch vom Flügel prallte der Ball am kosovarischen Keeper ab. Dazwischen erfolgte der Zähler von Gossau (31:29). Aber das Heimteam gab nicht auf, kämpfte weiter. Ein unermüdlicher Sadok Ben Romdhane, aber auch Finn Kreuzer machten die nächsten Treffer und stellten auf 31:32 (52.). Unglücklich danach die Zweiminuten-Strafe gegen Fabian Ceppi, und schon legte Gossau wieder vor. Weil nun erneut fehlerhafte Minuten folgten, bauten die Gäste ihren Vorsprung aus (56.). Möhlin konnte in der Folge nur noch Resultatkosmetik betreiben und auf den Schlussstand von 34:36 stellen.

Möhlin mit: Santeler (13/46, 29 Prozent) Roth; Ceppi, Vunic (2), Wunderlin, Soder, Kreuzer (7), Ben Romdhane (7), Lindner, Giezeman (4), Berisha (8), Lüthy, Waldmeier (6).

Bild: Mitch Giezeman, Nerdin Vunic und Finn Kreuzer verteidigen gegen Gossaus Rückraum Bujar Ramosaj und Kreis Robin Wipf.
Foto: Christine Steck, zVg