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Beeindruckt von der aussergewöhnlichen Reise: Die Samariterinnen und Samariter von Gansingen und Mettauertal
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Samariterinnen und Samariter aus Gansingen und Mettauertal reisten zum Mittelpunkt der Erde

(eing.) Erstaunt und gut gelaunt bestiegen 17 Samariterinnen und Samariter den Cabrio-Panoramabus, welcher sie über das Wochenende vom 19./20. September begleitete. Mit noch verschlossenem Deck wurde der Kaffeehalt in Twann angefahren, bevor es weiter ins Val de Travers ging, genauer gesagt nach Noiraique.

In Noiraique wurde der Rucksack geschultert, und die Schar machte sich auf die erste Etappe durch die imposante Areuse-Schlucht. Gestärkt nach einem Zwischenstopp und eigenem Picknick, wurde der zweite Abschnitt unter die Füsse genommen, welche über Steinbrücken, Stege und Treppen, durch felsige Engpässe und an beeindruckend schroffen Felswänden vorbeiführte. Am Ende der Schlucht angekommen, erwartete sie der Cabrio-Bus, und die Gruppe wurde bei herrlichem Sonnenschein zum Grand Canyon der Schweiz, sprich Creux du Van, chauffiert. Das Naturspektakel mit den ca. 200 Meter hohen Felswänden, weiter Aussicht und ursprünglicher Natur fasziniert immer wieder. Beim Aussichtspunkt gab es noch einen grösseren oder kleineren Absacker, bevor der Trupp ins Hotel dislozierte und bei einem feinen Abendessen sowie humorvollen und gemütlichen Beisammensein der erste Tag sein Ende fand.

Am Sonntagmorgen schlossen sich zwei weitere SamariterInnen der Gruppe an, und schon bald wurde das erste Ziel, nämlich die Asphaltmine in La Presta, angefahren. Beim Mittelpunkt der Erde tauchten die Reiseteilnehmer in die geheimnisvolle Unterwelt eines 100 Kilometer langen Stollensystems ein, in dem bis in die 1980-er Jahre Asphalt abgebaut und in alle Welt exportiert wurde. Sie erfuhren dabei auch, dass die Schutzpatronin der Mine die heilige Barbara ist, aber die Anwesenheit einer Frau im Stollen als Unglück gesehen wurde, so dass die Mineure zum Teil den Stollen fluchtartig verlassen haben. Nach der lehrreichen und kühlen Exkursion erwartete die Gruppe dann ein im Asphalt gekochter Schinken, der mindestens so spektakulär schmeckte, wie er klang.

Bald wurde zum Aufbruch gerufen, und die Weiterfahrt führte über das Hochplateau der Freiberge nach St. Ursanne. Nach einer kurzen Besichtigung der historischen Kleinstadt am Doubs und dem Besuch eines angeschriebenen Hauses, ging es über Delsberg wieder heimwärts Richtung Fricktal. Bei der Einfahrt in Gansingen wurde noch die Präsidentin mit fröhlichem Winken herzlich gegrüsst, da sie krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. Die Samariter bedanken sich bei Petra M. sowie den beiden Barbaras für die Organisation der tollen Reise und dem Fahrer Willi, welcher sie gekonnt durch die engen Strassenpassagen, Umleitungen und vielen Baustellen kutschiert hatte.

Bild: Beeindruckt von der aussergewöhnlichen Reise: Die Samariterinnen und Samariter von Gansingen und Mettauertal
Foto: zVg