(pd) Die Post passt ihr Angebot in Stein an die veränderten Kundenbedürfnisse an. «Künftig ist das Postangebot im Coop Supermarkt erhältlich. Damit bleibt der Zugang zu bedienten Postdienstleistungen in der Gemeinde erhalten. Die Kundinnen und Kunden profitieren von deutlich längeren Öffnungszeiten», teilt die Schweizerische Post AG mit.
Aufgrund der rückläufigen Kundenbedürfnisse passt die Post ihr Angebot an: In Stein AG können Kundinnen und Kunden ihre Postgeschäfte ab dem 19. Oktober 2026 im Coop Supermarkt erledigen. In der Filiale mit Partner können sie künftig weiterhin Briefe und Pakete fürs In- und Ausland aufgeben und abholen sowie mit der Debitkarte Zahlungen erledigen. Für KMUs und Gemeinden sind Massensendungen mit bis zu 350 Briefen möglich.
Kundenbedürfnisse haben sich massgeblich verändert
«Die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden verändern sich – vom Teenager bis zur Pensionärin. Genau darum ist es so wichtig, dass wir am Puls bleiben und unsere Angebote weiterentwickeln. Mit Coop haben wir eine attraktive Lösung vor Ort, und die Bevölkerung profitiert von deutlich längeren Öffnungszeiten», erklärt Thomas Baur, Leiter PostNetz und stellvertretender Konzernleiter. Damit haben die Kundinnen und Kunden in Stein auch künftig persönlich betreute Zugangspunkte zu den Dienstleistungen der Post.
Lange Öffnungszeiten und Dienstleistungen an der Haustür
In Stein kann die Kundschaft das Postangebot neu von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr nutzen, am Samstag von 7.30 bis 18 Uhr. Dank der Dienstleistung Bareinzahlung und Barauszahlung am Domizil kann die Bevölkerung zudem Ein- und Auszahlungen mit Bargeld direkt bei der Pöstlerin oder beim Pöstler an der eigenen Haustür erledigen. Die Postfachanlage in Stein bleibt erhalten und wird neu beim Coop Supermarkt installiert. Die Neuplatzierung des Postomaten wird zurzeit noch abgeklärt. Am Dienstag, 29. September 2026, findet in der Postfiliale Stein von 9 bis 11 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr ein Informationstag statt. Mitarbeitende der Post stehen für Fragen zur Verfügung.
Digitaler Brief ergänzt die postalische Grundversorgung
Die Post bietet rund 2000 bediente Zugangspunkte an. Dazu gehören unter anderem über 1200 Filialen mit Partner sowie eigene Filialen. Das Partnermodell ist ein zentraler Bestandteil der postalischen Grundversorgung. Seit dem 1. April gehört ergänzend zur physischen Post auch der Digitale Brief zur postalischen Grundversorgung. Mit dem Digitalen Brief ermöglicht die Post der Kundschaft künftig die Wahl, ob sie ihre Briefe physisch oder digital versenden oder erhalten möchte – je nach Bedürfnis. Mehr dazu im Medienblog der Post.
Die Post auf dem Smartphone
Kundinnen und Kunden können dank der neuen Post-App zahlreiche Postgeschäfte digital erledigen. Zum Beispiel können sie ihre Pakete in Echtzeit verfolgen und deren Ankunft flexibel steuern. Sie entscheiden, ob der Pöstler ein Einschreiben ohne Unterschrift in den Briefkasten legen soll oder ob die Pöstlerin das Paket auch vor der Haustür deponieren darf. Sie können auch ihre Briefe und Pakete direkt per Smartphone frankieren und ihre Pakete auf Wunsch zu Hause abholen lassen. Zudem bietet die App eine Standortsuche für Filialen, gelbe Briefkästen und Automaten sowie einen digitalen Briefkasten.