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Stimmungsvolles Lichtermeer in der Fricker Kirche. Foto: zVg
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Ein Lichtermeer in der Kirche Frick – Labyrinthgottesdienst zum Thema «Verwurzelt»

(uf) Ein stimmungsvolles Lichtermeer erfüllte am vergangenen Samstagabend die katholische Kirche Frick. Unter dem Thema «Verwurzelt» lud die Liturgiegruppe der Pfarrei zu einem besonderen Labyrinthgottesdienst ein, der vom Jodlerklub Frick musikalisch gestaltet wurde.

Eigentlich hätte der Gottesdienst unter freiem Himmel beim Labyrinth neben der Kirche stattfinden sollen. Doch das schlechte Wetter machte eine kurzfristige Planänderung notwendig. So wurde das Labyrinth aus zahlreichen Kerzen im Kirchenraum gestaltet. In der ansonsten dunklen Kirche entstand dadurch eine eindrückliche und besinnliche Atmosphäre, die dem Gottesdienst einen ganz besonderen Rahmen verlieh.

Im Mittelpunkt der Feier stand die Frage, was uns Menschen im Leben Halt gibt und wo wir unsere Wurzeln finden. Ausgehend vom biblischen Gleichnis des Sämanns wurde darüber nachgedacht, was es braucht, damit der Glaube wachsen und im Leben Früchte tragen kann. Wie ein Baum auf seine Wurzeln angewiesen ist, so brauchen auch wir Menschen einen tragfähigen Boden, der uns Kraft und Orientierung schenkt.

In den verschiedenen Predigtgedanken wurden insbesondere drei solcher Wurzeln hervorgehoben: die Gemeinschaft, die uns Zugehörigkeit und Geborgenheit schenkt, die Traditionen, die uns mit unserer Geschichte und Kultur verbinden, und die Botschaft der Bibel, die auch nach 2000 Jahren nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Gerade die Aufforderung Jesu zu Nächstenliebe, Versöhnung und Frieden bleibt eine Herausforderung, an der wir immer wieder wachsen können.

Ein besonderer musikalischer Höhepunkt war die Mitwirkung des Jodlerklubs Frick. Mit der ersten Jodlermesse des Innerschweizer Komponisten Jost Marty aus dem Jahr 1974 verlieh er der Feier eine eindrückliche musikalische Tiefe. Die Verbindung von traditionellem Jodelgesang und kirchlicher Musik passte hervorragend zum Thema des Gottesdienstes und machte auf besondere Weise erfahrbar, wie lebendige Tradition unsere Wurzeln stärken kann.

Für die Firmandinnen und Firmanden der Pfarreien Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen bildete dieser Gottesdienst zugleich den Auftakt ihres Firmwegs. Auch für sie stellt sich die Frage, worin sie verwurzelt sind und was ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg Halt geben kann.

Ein herzlicher Dank ging an den Jodlerklub Frick für die wunderbare musikalische Gestaltung, an die Liturgiegruppe der Pfarrei für die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung dieses besonderen Gottesdienstes soiwe an alle weiteren Mitwirkenden und Helfenden, die dazu beigetragen hatten, dass aus einem wetterbedingten Ortswechsel ein eindrückliches gemeinschaftliches Erlebnis wurde.

Bild: Stimmungsvolles Lichtermeer in der Fricker Kirche. Foto: zVg