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Eiken: Grünes Licht für die Sanierung des Kulturellen Saals

(mno) Die Ortsbürger- und Einwohnergemeindeversammlungen in Eiken, an denen 99 von 1538 Stimmberechtigten teilnahmen, genehmigten am Freitag alle Geschäfte der Traktandenliste.

Nach einigen Fragen und engagierten Voten beteiligt sich die Ortsbürgergemeinde einstimmig mit einem Beitrag von 200'000 Franken an den Kosten der Sanierung des Kulturellen Saals. Die Diskussionen in der Einwohnergemeindeversammlung zum Verpflichtungskredit über 800'000 Franken für den Kulturellen Saals verlief um einiges kontroverser. Es wurde sogar ein Rückstellungsantrag gestellt, der jedoch mit überwältigendem Mehr abgelehnt wurde. Viel zu reden gab die Sorge um eine genügende Kühlung des Raums nach der Sanierung. Ein Änderungsantrag, der dann schlussendlich jedoch zurückgezogen wurde, sah die Aufnahme einer Lüftung oder von Klimageräten in den Verpflichtungskredit vor. In der Schlussabstimmung obsiegte der gemeinderätliche Antrag grossmehrheitlich mit nur zwei Gegenstimmen.

Auch andere Geschäfte führten zu angeregten Diskussionen in dieser lebhaften Gemeindeversammlung. Zur Jahresrechnung konnten Fragen zu Budgetüberschreitungen, dem Finanzierungsfehlbetrag oder der Pro-Kopf-Verschuldung beantwortet werden. Gemeindeammann Stefan Grunder betonte, dass der Gemeinderat den bestehenden Steuerfuss (111 Prozent bei den Gemeindesteuern) trotz hoher Investitionen beibehalten möchte. Er informierte auch über die Absetzung des Traktandums zum Neubau eines 4-fach Kindergartens und beantwortete kritische Fragen zum Verfahren.

Beim Verpflichtungskredit zur Erstellung der Dammstrasse wurde ein Ergänzungsantrag aus der Mitte der Versammlung einstimmig angenommen, das Bauprojekt um den Wegabschnitt von der Höhe Farnweg bis zur Laufenburgerstrasse zu erweitern. Die Mehrkosten für diesen Abschnitt betragen 195'000 Franken. Auch der Gemeinderat befürwortete diese sinnvolle Erweiterung. In der Schlussabstimmung wurde das Gesamtprojekt einstimmig angenommen. Nicht viel zu diskutieren gaben die Revisionen der vier Reglemente im Bauwesen sowie der Verpflichtungskredit für die Erstellung einer behindertengerechten Bushaltestelle im Gebiet Rütti. Mit der Zeit wurde die Hitze im Saal so gross, dass Gemeindeammann Stefan Grunder eine Trinkpause verordnete. Anschliessend wurde die Änderung in der Gemeindeordnung angenommen, dass nur noch vier statt fünf Mitglieder in der Finanzkommission Einsitz haben. Sieben Personen wurden eingebürgert. Am Schluss stellte eine Person einen Überweisungsantrag, dass zukünftig Einbürgerungen vom Gemeinderat anstelle der Gemeindeversammlung vorgenommen werden sollen. Dieser Antrag wurde mit überwältigendem Mehr angenommen.